Energinet Treibhausgase und Klimaberichterstattung

Was ist der Zweck des Umweltberichtes?

 

Die Erstellung eines Umweltberichtes für das eigene Unternehmen dient dazu mehr

zur Nachhaltigkeit in der Gesellschaft beizutragen und im Unternehmen mehr

Bewusstsein hinsichtlich der Auswirkungen auf die Umwelt zu erzeugen.

Für interne Themen sollte dies durch

Eigenkontrolle und die Abteilung SGU (Sicherheit, Gesundheit und Umweltschutz)

durchgeführt werden und für externe Themen erfolgen hinsichtlich Einkauf, Energieverbrauch,

Transport, Abfallwirtschaft und Ästhetik.

 

Der Umweltbericht: Der Umweltbericht gibt einen Überblick zum

Ressourcenverbrauch des Unternehmens bezogen auf Energie, Transport und vieles mehr.

Er macht es möglich, die Situation von einem Jahr zum nächsten zu vergleichen.

Der Bericht stärkt das Bewußtsein des Managements zur Steigerung des Umweltschutzes. Der Umweltbericht hat auch zum Ziel den kommunalen Behörden Informationen bereitzustellen über das, was in den Unternehmen vonstattengeht und eine Grundlage für die öffentlichen Statistiken zu liefern zur Verbesserung von Energieverbrauch, Abfall usw.Gesetzlich ist vorgeschrieben, dass ein Bericht zu den Themen im Unternehmen vorzulegen ist, die erhebliche Auswirkungen auf die Umwelt haben können. Das Unternehmen ist verpflichtet darüber zu informieren, welche Umweltauswirkungen das Unternehmen verursacht oder verursachen könnte. Das Unternehmen hat auch die Pflicht über Maßnahmen zu berichten, die schon umgesetzt sind oder geplant sind, um Auswirkungen auf die Umwelt zu vermeiden und/oder zu reduzieren.


Quelle: Miljøfyrtårn

 

Energinet stellt nicht nur Berichte bezogen auf CO2 zur Verfügung, sondern nun auch bezogen auf das
THG–Protokoll (Treibhausgas) und ISO 14964-1:2012.

 

Wir bieten allen Kunden die Berichterstellung, egal ob sie Berichtspflichten für einen kleinen lokalen Umweltbericht haben oder für einen globalen.

 

Source: EPA

Energinet wurde auf Basis
THG-Protokolls entwickelt.

 

Das THG-Protokoll ist der offizielle internationale Standard für die Berechnung der Treibhausgasemissionen.

Dies ist der am meisten verwendete Standard für die Berechnung von CO2-Emissionen eines Unternehmens. Dieser Standard ist auch die Grundlage für die CO2-Berechnung nach dem Klimakompass.
Die ISO 14064 standardisiert die Planung und Überprüfung des CO2-Volumens. Der Standard basiert auf dem THG-Protokoll, kann aber auch von Dritten überprüft werden.
Wenn CO2-Emissionen für einzelne Produkte berechnet werden sollen, kann entweder die Norm ISO 14040 oder PAS 2050 (derzeit in Vorbereitung) verwendet werden. Bei beiden ist der gesamte Lebenszyklus der Produkte zu beurteilen.
Quelle: NHO (Verband der norwegischen Unternehmen)
 

Das Treibhausgas-Protokoll ( THG-Protokoll ) ist ein international anerkanntes Werkzeug für die Berechnung und Darstellung von Treibhausgasemissionen. Es wird zunehmend eingesetzt, um die neuen regulatorischen Anforderungen zu erfüllen mit dem Ziel das Wirtschaftswachstum mit weniger CO2 zu erreichen sowie Innovation und Verantwortung in der Wirtschaft zu fördern.

Quelle: Revisorforeningen

 

Da Energinet auf Basis des THG-Protokolls entwickelt wurde, werden die Kohlendioxid-Emissionen in verschiedener Weise qualifiziert. Siehe Abbildung oben .
In Energinet werden Kohlendioxid-Emissionen als direkte und indirekte Emissionen eingestuft. In dem Treibhausgas-Protokoll

(THG-Protokoll) werden sie wie folgt definiert:
Direkte Treibhausgas-Emissionen sind Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden und über die Bericht zu erstatten ist.
Indirekte Treibhausgas-Emissionen sind Emissionen, die als Folge der Tätigkeit des Unternehmens entstehen und über die Bericht zu erstatten ist, aber aus Quellen stammen, die einem anderen Unternehmen gehören oder von dort gesteuert werden.
Diese direkten und indirekten Emissionen werden oben in drei große Bereiche oder Flächen unterteilt (Type/Scope 1, 2, und 3), abhängig von den Emissionsquellen, die zur Festlegung der Unternehmensziele zur Reduzierung der Emissionen beitragen. Die Definition der drei Bereiche ist , wie folgt:

 

Typ (Scope) 1: Alle direkten Emissionen von Treibhausgasen. Dies gilt für die Emissionen, die als Folge aus der Tätigkeit des Unternehmens entstehen.

Typ (Scope) 2: Indirekte Emissionen aus dem Bezug von Strom, Wärme, Kälte und Dampf usw. und die Emissionen von Unternehmen beinhalten, von denen das eigene Unternehmen Produkte und Dienstleistungen bezieht.

Typ (Scope) 3: Sonstige indirekte Emissionen , wie die Extraktion und die Produktion von bezogenem Material und Treibstoff, Transport bezogenen Aktivitäten mit Fahrzeugen, die nicht dem eigenen Unternehmen gehören oder für die es verantwortlich und für die Bericht zu erstatten ist, strombezogende Aktivitäten , die nicht unter dem Typ 2 fallen, ausgelagerte Tätigkeiten, Abfallwirtschaft usw.


In Energinet werden alle registrierten Zähler, die einer bestimmten Typ-Gruppe zugeordnet und CO2 äquivalent sind, automatisch aufgenommen. Die meisten Zähler werden unter Typ 1 registriert sein

Alle anderen Emissionen werden manuell erfasst wie beispielsweise Flugreisen und andere.

Vorgehensweise in Energinet:


1. Bearbeiten von Zählern für die Berücksichtigung in einem Bericht

Es werden nur diejenigen Zähler im Bericht berücksichtigt, die in einer der 3 Stufen definiert sind.

Wählen Sie den Zähler aus, der erfasst werden soll, in dem Sie den Zähler unter dem Energie- / Produktionsblock aufnehmen - Wählen Sie Zähler bearbeiten

 

 

 

2. Wählen Sie den Teil aus den THG-Teilen der Vorlage aus, zu der der Zähler gehören soll.

Normalerweise werden die Zähler der Stufe 1 als "Unternehmensanlage" zugeordnet, wie Gebäude und eigene Fahrzeuge.

In der Vorlage ist die gesamte Teilenauswahl aufgelistet mit der zugehörigen Stufe, die der THG- Standard enthält. Wählen Sie den richtigen Teil und erfassen Sie den CO2-Faktor weiter unten auf der Seite.

 

.

 

3 . Erfassen des richtigen CO2-Faktors für den Zähler

Wenn Sie dies auf alle historischen Daten, die seit dem Anlegen der Zählers ( von Beginn an ) für diesen Zähler anwenden möchten , klicken Sie bitte auf Änderungen speichern.

Wenn Sie ein anderes Datum eingeben wollen, ab dem der CO2-Faktor angewendet werden soll, drücken Sie bitte auf den Link „Neuen Zählerfaktor ab einem bestimmten Datum einfügen“, erfassen Sie das Datum und danach auf Änderungen speichern klicken.


 

 

Sie können auch separate KlimaZähler erstellen nach der NS ISO 14064

Energinet bietet eine Reihe von neuen Klimazählern als Standardzähler an, die Sie auswählen können. 

 

 

 

Sie können auch separate Umweltzähler anlegen

Gehen Sie auf die Energie-/Produktionsblock und wählen Sie Neuer Zähler.

 

 

 

Separaten Klimazähler in Energinet erstellen:

 

 

Auswahl des gewünschten Umweltzählers aus der Vorlage

Wählen Sie dann die Stufe, zu der er gehören soll.
Sie müssen nicht den CO2-Faktor hinzufügen, wenn er schon zuvor definiert worden ist.

Die Umweltzähler wurden nach ISO 14064-1:2006 angelegt (E)
Anhang C.

 

Drücken Sie auf Hinzufügen.

 

Nun ist die Konfiguration abgeschlossen.


Falls Sie Emissionen haben, die nicht als Zähler in Energinet hinterlegt sind oder Sie haben THG-Typen, die von uns im System nicht konfiguriert sind?

In diesem Fall – gehen Sie auf den Link Umwelt im Menü auf dieser Seite.

Dort sehen Sie zwei Reiter: 1. Erfassung von Umweltdaten und 2. Benutzerdefinierte THG- Typen

 

Reiter : Erfassung von Umweltdaten

Hier können Sie Zähler definieren, die in den Bericht aufgenommen werden sollen.
1. Datum wählen
2. THG-Typ wählen (Scope )
3. Den Bezug wählen (zum Beispiel Gebäude, Funktion, Firma )
4. Verbrauch eingeben
5. Maßeinheit eingeben ( z.B. km, Liter, ....)
6. Kommentar erfassen, falls gewünscht.

Enter drücken

 

 

Reiter: Benutzerdefinierte THG- Typen

Hier könnenTHG-Typen angelegt und benutzerdefinierte THG-Typen eingegeben werden.

Geben Sie den Namen für den THG-Typ ein, die zugehörige Stufe sowie die Kategorie. Fügen Sie einen Kommentar ein, falls gewünscht.

Enter drücken

 

Umwelt-/THG-Bericht

Gehen Sie zu den oberen Registern und wählen Sie Berichte
Sie finden den Umweltbericht im Ordner Berichte.

 

 

Umweltbericht
 

Gehen Sie zu den Registern auf der Seite und wählen Sie Berichte
 

Sie finden den Umweltbericht im Ordner-Berichte.

Hier ist möglich:
- Feststellen, welche Zeiträume einbezogen werden
- Entfernen oder Ansehen der Daten in der Grafik auf eine sehr einfache Art und Weise
- Aus verschiedenen DiagrammTeilen auswählen
- Vordefinierte Tabellen bezogen auf die Stufe für     Treibhausgase
- Export nach Excel , PDF oder senden Sie den Bericht per E-Mail an sich selbst oder andere.

 

 

Die THG-Bilanzierung und Berichterstattung beruht auf folgenden Grundsätzen:

RELEVANZ: Sicherstellen, dass die THG-Werte die THG-Emissionen des Unternehmens angemessen widerspiegeln und den Anforderungen zur Entscheidungsfindung für die Benutzer dienen- sowohl intern als nach extern des Unternehmens.

VOLLSTÄNDIGKEIT: Buchführen und Bericht anlegen zu allen THG-Emissionsquellen und Aktivitäten innerhalb der gewählten Bestandsgrenze. Offenlegung und Begründung besonderer Ausnahmen.

KONSISTENZ: Verwendung einheitlicher Methoden, um sinnvolle Vergleiche der Emissionen im Laufe der Zeit zu ermöglichen.
Transparente Dokumentation zu Datenänderungen, Bestandsgrenzen, Methoden oder anderen relevanten Faktoren in der Zeitreihe.

TRANSPARENZ: Auflisten aller relevanten Themen in einer sachlichen und kohärenten Art und Weise, basierend auf einem klaren Auditablauf.
Offenlegung der maßgeblichen Annahmen mit entsprechenden Hinweisen auf die Bilanzierungs-und Berechnungsmethoden und der verwendeten Datenquellen.

GENAUIGKEIT: Sicherstellen, dass die Menge der THG-Emissionen systematisch nicht über oder unter den tatsächlichen Emissionen liegt, soweit dies beurteilt werden kann und dass die Ungenauigkeiten so gering wie möglich sind. Erzielen ausreichender Genauigkeit, um Benutzer in die Lage zu versetzen auf Basis der Qualität der gesammelten Informationen sinnvolle Entscheidungen treffen zu können.

Das Unternehmen wird entlang der Wertschöpfungskette unterstützt hinsichtlich eines effektiven und innovativen THG-Managements und für die Einstellung operativer Grenzen, bezüglich der direkten und indirekten Emissionen und zum besseren Managements aller THG-Risiken und Möglichkeiten.
Direkte Treibhausgas-Emissionen sind Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden

Indirekte Treibhausgas-Emissionen sind Emissionen, die als Folge der Tätigkeit des Unternehmens entstehen und aus Quellen stammen, die einem anderen Unternehmen gehören oder von dort gesteuert werden.
 

Was als direkte und indirekte Emissionen eingestuft wird, hängt ab vom Konsolidierungsansatz (Kapitalbeteiligung oder Steuerung), der für die Unternehmensgrenzen festgelegt wurde (siehe Kapitel 3). Abbildung 2 zeigt die Beziehung zwischen den organisatorischen und operativen Grenzen des Unternehmens.


Einführung in das Konzept bezüglich „Scope“
Zur Abgrenzung zwischen direkten und indirekten Emissionsquellen, zur Verbesserung der Transparenz und zur Verwendung verschiedener Organisationsformen, unterschiedlicher Klimapolitik und Unternehmensziele wurden drei " Bereiche für die THG-Buchführung und für Berichtszwecke definiert, auch Scope genannt (Scope 1, Scope 2, Scope 3)

Scope 1 und 2 wurden im Standard detailliert festgelegt, um sicherzustellen, dass
zwei oder mehrere Unternehmen nicht die Emissionen im gleichen Scope berücksichtigen. Dies ermöglicht die Verwendung der Scopes in THG-Anwendungen, in denen Doppelzählung notwendig ist.

 

Die Unternehmen sollten mindestens über Scope 1 und Scope 2 Buchführen und darüber berichten.
 

Scope 1: Direkte Treibhausgasemissionen

Direkte Treibhausgas-Emissionen sind Emissionen aus Quellen, die dem Unternehmen gehören oder von ihm kontrolliert werden, z.B. Emissionen aus der Verbrennung eigener oder gesteuerter Heizkessel, Öfen, Fahrzeugen usw.; Emissionen aus der chemischen Produktion in eigenen oder gesteuerten Prozessanlagen.
Direkte CO2- Emissionen aus der Verbrennung von Biomasse dürfen nicht in Scope 1 aufgenommen werden, sondern müssen separat ausgewiesen werden.
THG-Emissionen, die nicht unter das Kyoto-Protokoll fallen, z. B. FCKW , NOx usw. sollen nicht im Scope 1 aufgeführt werden, sondern können separat ausgewiesen werden.

Scope 2: Indirekte Strom-Treibhausgas-Emissionen
Scope 2 beinhaltet die THG-Emissionen aus der Erzeugung der vom Unternehmen bezogenen und verbrauchten Energie.
Bezogene Energie wird definiert als eingekaufte Energie oder anderweitig in den Organisationsbereich des Unternehmens gelieferte Energie. Scope 2-Emissionen treten physikalisch bei der Einrichtung auf, in der elektrische Energie erzeugt wird.

Scope 3: Andere indirekte Treibhausgasemissionen
Scope 3 ist eine optionale Berichtskategorie für die Nennung aller anderen indirekten Emissionen. Scope 3-Emissionen sind eine Folge des Geschäftsbetriebes des
Unternehmens, die aus Quellen stammen, die nicht im Besitz des Unternehmens sind oder von ihm gesteuert werden. Einige Beispiele zu Scope 3 sind Aktivitäten aus Gewinnung und Herstellung von gekauften Materialien, Transport der gekauften Brennstoffe und die Nutzung von verkauften Produkten und Dienstleistungen.

Identifizieren der Quellen für Treibhausgasemissionen
Der erste der fünf Schritte ist die Identifizierung und Berechnung der Emissionen eines Unternehmens wie in Abbildung 9 skizziert, um die THG- Quellen innerhalb der Unternehmensgrenzen zu kategorisieren. THG-Emissionen treten in der Regel von folgenden Quellen auf:
• Stationäre Verbrennung: Verbrennung von Brennstoffen in stationären Anlagen wie Heizkesseln, Öfen, Brennern, Turbinen, Heizungen, Verbrennungsanlagen, Motoren, Fackeln usw.
• Mobile Verbrennung: Verbrennung von Kraftstoffen im Transportbereich, wie Autos, Lastwagen, Busse, Züge, Flugzeuge, Boote, Schiffe, Kähne usw.
• Prozessemissionen: Emissionen aus physikalischen oder chemischen
Prozessen wie CO2 aus dem Kalzinationsschritt in der Zementherstellung, CO2 aus dem katalytischen Cracken in der petrochemischen Verarbeitung, FCKW-Emissionen aus dem
Aluminiumschmelzen usw.
• Diffuse Emissionen: beabsichtigte und unbeabsichtigte Freisetzung aus Anlagenlecks aus Fugen, Dichtungen, Ummantelungen, sowie diffuse Emissionen aus Kohlehalden, Abwasserbehandlung, Gruben, Kühltürmen, Gasverarbeitungsanlagen usw.
Jedes Unternehmen verfügt über Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen, die direkt und/oder indirekt Emissionen aus einer oder mehreren der oben genannten vielen Quellenkategorien erzeugen. Das Berechnungstool entsprechend des THG-Protokolls (GHG-Protocol) basiert auf der Grundlage der folgenden Kategorien. Anhang D enthält eine Übersicht über direkte und indirekte Treibhausgas-Emissionsquellen aufgeteilt nach Scopes und Industriesektoren, die als eine erste Orientierungshilfe verwendet werden können, um die großen THG-Emissionsquellen zu identifizieren.


ERKENNEN VON SCOPE 1-EMISSIONEN
In einem ersten Schritt sollte ein Unternehmen versuchen die direkten Emissionsquellen in eine der vier oben genannten Kategorien einzuteilen. Prozessemissionen sind in der Regel nur relevant in bestimmte Industriebereichen bei Öl und Gas, Aluminium, Zement usw.
Produzierende Unternehmen, die Prozessemissionen erzeugen und eigene Stromerzeugungsanlagen besitzen oder steuern, haben wahrscheinlich direkte Emissionen aus allen Hauptquellenkategorien. Bürobasiere Organisationen können keine direkten Treibhausgasemissionen haben, außer in Fällen, in denen sie Fahrzeuge, Verbrennungseinrichtungen oder Kälte-und Klimaanlagen besitzen oder benutzen. Häufig sind diese Unternehmen überrascht, dass erhebliche Emissionen aus Quellen stammen, die zunächst nicht offensichtlich sind (siehe Technologiefallstudien).


ERKENNEN VON SCOPE 2-EMISSIONEN
Der nächste Schritt ist die Identifizierung von indirekten Emissionsquellen aus dem Bezug von Strom, Wärme oder Dampf. Fast alle Unternehmen erzeugen indirekte Emissionen durch den Einkauf von Strom für den Einsatz in ihren Prozessen oder für ihre Dienstleistungen.


ERKENNEN VON SCOPE 3-EMISSIONEN
Dieser optionale Schritt beinhaltet die Identifikation von anderen indirekten
Emissionen eines Unternehmens aus vor-und nachgelagerten Aktivitäten sowie die Emissionen im Zusammenhang mit dem Outsourcing, der Auftragsfertigung, dem Leasing, dem Franchising oder weiteren, die nicht in Scope 1 und Scope 2 enthalten sind.
Die Einbeziehung der Scope-3- Emissionen ermöglicht es dem Unternehmen seinen Bestand entlang seiner Wertschöpfungskette zu erweitern und alle relevanten Treibhausgasemissionen zu identifizieren. Dies sorgt für einen breiten Überblick zu den verschiedenen Geschäftsverknüpfungen und eröffnet ggfs. Chancen für eine signifikante Reduzierung der Treibhausgasemissionen, die eventuell vor- und nachgelagert zum heutigen Unternehmensbetrieb bestehen (siehe Kapitel 4 zum Überblick zu den Aktivitäten, die THG-Emissionen entlang der Wertschöpfungskette eines Unternehmens erzeugen können).

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